
Die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) bedroht weiterhin das Leben und Wohlergehen von über vier Millionen Mädchen pro Jahr, wobei bereits mehr als 230 Millionen Frauen und Mädchen weltweit betroffen sind.
Trotz jahrzehntelanger Lobbyarbeit ist der Fortschritt ins Stocken geraten, und neue Statistiken der Weltgesundheitsorganisation und der UN-Agenturen warnen davor, dass die Zahl der gefährdeten Mädchen steigt, insbesondere in konfliktgeplagten Regionen wie dem Sudan. FGM wird weithin als schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte angesehen, die in Geschlechterungleichheit und schädlichen sozialen Normen verwurzelt ist, wobei Überlebende und Aktivisten sich für strengere Gesetze, Beteiligung der Gemeinschaft und Investitionen in Prävention einsetzen. Internationale Kampagnen, Überlebendenberichte und rechtliche Schritte nehmen zu, aber Experten betonen, dass nur eine nachhaltige globale Verpflichtung diese Praxis bis 2030 beenden kann.
Der Internationale Tag der Nulltoleranz gegenüber FGM unterstreicht den dringenden Bedarf an vereintem Handeln von Regierungen, Gemeinschaften und Gesundheitssektoren weltweit.
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